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Neue Erhebungen im Auftrag der Europäischen Kommission zeigen die Wirksamkeit des ENERGY STAR Programms

ENERGY STAR, eine Initiative der amerikanischen Umweltbehörde (EPA), wird in den USA schon seit 1992 zur Identifikation und Förderung energieeffizienter Produkte, unter anderen auch im IKT Bereich, eingesetzt. Weil Entwicklung, Herstellung und Marketing vieler Geräte zunehmend global sind, hat die EU mit der EPA eine Vereinbarung zur gemeinsamen Nutzung dieses Labels getroffen. Die Einführung des ENERGY STAR Programms in der EU erfolgte 2002 auf Basis einer EU-Verordnung, welche 2006 erneuert wurde. Die Schweiz, offiziell das Bundesamt für Energie, ist seit Anfang 2009 Partner.

Ein von der EU Kommission im Juni 2011 publizierter Bericht1 zu ENERGY STAR zeigt, unter anderem, eine Abschätzung der mit Hilfe des Programms erzielten Stromeinsparungen zwischen 2008 – 2010. Gemäss Studie würde der Stromkonsum der in den letzten drei Jahren im EU Raum neu verkauften Bürogeräte, ohne ENERGY STAR, bei insgesamt 67 TWh liegen. Mit ENERGY STAR konnte der Verbrauch um annähernd 11 TWh oder rund 16% reduziert werden. Dies entspricht 1.8 Mia € geringere Stromkosten und einer Vermeidung von 3.7 Mio. Tonnen CO2 Treibhausgasen.

Das Programm hat in den vergangenen Jahren nicht nur Konsumenten Stromkosten sparen lassen, sondern hat auch Hersteller motiviert energieeffizientere Geräte zu entwickeln. Dies nicht zuletzt, weil in zahlreichen staatlichen und privaten Beschaffungsprogrammen, ENERGY STAR als freiwilliger oder obligatorischer Standard verlangt wird. So unter anderen in den USA, der EU und teilweise auch in der Schweiz. Das Abkommen zwischen der EU und der EPA läuft Ende 2011 aus. Die Europäische Kommission empfiehlt deshalb für die Neuverhandlungen mit der EPA, das ENERGY STAR Programm mit Anpassungen weiter zu führen.

Diskussionen gibt es über das von der EPA neu eingeführte Mess- und Prüfverfahren zur Erlangung des ENERGY STAR Labels durch unabhängige, zertifizierte Drittlabors. Die EU will dieses Verfahren nicht übernehmen. Hersteller die ihre Geräte in der EU registrieren lassen, sollen Messungen weiterhin im eigenen Labor durchführen dürfen. Ein unnötiger bürokratischer und zeitlicher Aufwand, sowie eine dadurch überproportionale Benachteiligung von kleineren Herstellern durch höhere Kosten, sind Gründe, die gegen das neue Prüfverfahren angeführt werden. Die bisherige Stärke des Programms beruht laut der EU Kommission ja gerade auf seiner Freiwilligkeit, der Selbstkennzeichnung und der Verankerung des Labels in der öffentlichen Beschaffung.

Die Innovationen bei IKT Produkten sind sehr hoch. Daher sind freiwillige, flexible Rahmenbedingungen eine wichtige Voraussetzung um Energieeffizienz als ein wichtiges Designkriterium bei den Herstellern zu verankern. Damit ENERGY STAR verstärkt nur den effizientesten Teil der am Markt verfügbaren Geräte auszeichnet, müssen aber auch die Prüfspezifikationen schneller, den jeweils besten technologischen Möglichkeiten, angepasst werden. In der EU soll spätestens 18 Monate nach einer neuen Übereinkunft die Wirkung des Abkommens auf den Energieverbrauch von IKT Geräten überprüft werden.

ENERGY STAR Schweiz verfolgt mit Aufmerksamkeit die neusten Entwicklungen und informiert Sie als Partner oder interessierte Partei rechtzeitig über Neuerungen.

1Communication from the Commission on the implementation oft he ENERGY STAR programme in the European Union in the period 2006 - 2010, Brussel 9.6.2011.

  

ENERGY STAR

Ein gute Idee, ein sinnvolles Programm, spart Geld und Strom, macht Sie zum verantwortungsvollen Anbieter und den Endkonsumenten zufrieden.

 

Bei Fragen gibt Ihnen die Schweizer ENERGY STAR Registrierungsstelle gerne Auskunft

 

ENERGY STAR; c/o SWICO (Der Wirtschaftsverband für die Digitale Schweiz) 

www.energystar.ch  (Email: giuseppe.sampietro@swico.ch)

 
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